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40 Fragen an mich selbst zum Jahresende 2024

· 5 Minuten Lesezeit
Pitt Wu
Software / Product Engineer

Jahresrueckblick 2024 — im gleichen Format wie letztes Jahr stelle ich mir erneut 40 Fragen, um ueber mein Jahr zu reflektieren.

1. Was hast du dieses Jahr zum ersten Mal gemacht?

  • Am Tutorenkurs von HexSchool (ein Coding-Bootcamp in Taiwan) teilgenommen und zum ersten Mal wirklich Lehrvideos aufgenommen und Probeunterricht gegeben. Eine Sache, die ich zwei Jahre lang aufgeschoben hatte, und dieses Jahr habe ich endlich den ersten Schritt gemacht.
  • Als wir zurueck nach Taipei gezogen sind, haben wir eine Wohnung in Bergnaehe gemietet. Jeden Morgen den Blick auf die Berge zu haben war eigentlich schoen, aber das Leid des Pendelns hat das Ganze komplett ueberlagert. Nach einem halben Jahr war ich wieder weg.

2. Hast du deine Jahresziele eingehalten?

Anfang des Jahres hatte ich gar keine Ziele gesetzt — ich war zu beschaeftigt mit der Jobsuche und in einem Zustand permanenter Anspannung. Wenn man es so sagen will: Ueberleben war das Ziel.

3. Hat jemand in deinem Umfeld ein Kind bekommen?

Nein.

4. Ist jemand in deinem Umfeld gestorben?

Nein.

5. Welche Staedte/Laender hast du dieses Jahr besucht?

Nirgendwo. Das Jahr war zu vollgepackt, ich hatte keine Kapazitaet fuer Reiseplanung.

6. Was hoffst du naechstes Jahr zu haben, das du dieses Jahr nicht hattest?

  • Bessere Lebensqualitaet — nicht nur im Kreislauf von Geldverdienen und Kindererziehung.
  • Die persoenliche Marke wirklich starten — ich kann nicht mehr aufschieben, das ist jetzt das dritte Jahr.
  • Technische Neuausrichtung Richtung Software / Product Engineer.

7. Welcher Tag wird dir fuer immer in Erinnerung bleiben? Warum?

Der Tag Ende Juli, als ich die Taipei-Firma verlassen und ein Full-Remote-Angebot bekommen habe. Ein halbes Jahr Pendeln hat sich am Ende doch gelohnt.

8. Was war dein groesster Erfolg dieses Jahr?

  • In der zweiten Jahreshaelfte erfolgreich zurueck zur Full-Remote-Arbeit gewechselt, mit besserem Gehalt.
  • Am HexSchool-Tutorenkurs teilgenommen, Lehrvideos aufgenommen und Probeunterricht fuer Frontend-Kurse gegeben. Fuer jemanden, der so lange prokrastiniert hat, ist das ein grosser Durchbruch.
  • In einer Firma ohne klare Strukturen eine Gruppe echt guter Frontend-Kollegen getroffen, die zu Freunden geworden sind.

9. Was war dein groesster Misserfolg?

Die persoenliche Marke hat immer noch keine konkreten Ergebnisse. Zwar habe ich mit Probeunterricht angefangen, aber das bleibt im Stadium des "Uebens" und ist nicht wirklich oeffentlich.

10. Welchen Schwierigkeiten bist du begegnet?

  • Im ersten Halbjahr mit Frau und Kind zurueck nach Taipei gezogen, die Mietkosten sind explodiert, das Pendeln hat Kraft und Zeit gefressen.
  • Am Anfang haben wir den Kleinen in eine Kita gegeben, aber er war staendig krank, also haben wir aufgegeben und eine Tagesmutter gesucht. Gluecklicherweise haben wir eine sehr gute gefunden.

11. Warst du krank oder verletzt?

Der Kleine war ziemlich oft krank.

12. Was war der beste Kauf dieses Jahr?

Nichts, das besonders in Erinnerung geblieben waere.

13. Wessen Handeln verdient Anerkennung?

Meine Frau hat dieses Jahr viel zu viel ertragen muessen — Umzug, Kindererziehung, Anpassung an die neue Umgebung. Danke fuer alles.

14. Wessen Handeln hat dich schockiert?

Nichts Besonderes.

15. Wofuer hast du das meiste Geld ausgegeben?

Miete in Taipei und der Kleine. Wie letztes Jahr: My son ist immer noch die groesste Ausgabe.

16. Was hat dich unglaublich begeistert?

Der Moment, als ich das Full-Remote-Angebot bekommen habe.

17. Welches Lied wird dich immer an dieses Jahr erinnern?

Kein bestimmtes.

18. Verglichen mit letztem Jahr um diese Zeit: Bist du gluecklicher oder trauriger? Duenner oder dicker? Reicher oder aermer?

Ungefaehr gleich. Kein dramatischer Wandel, einfach ein staendiges Hin und Her zwischen Stabilitaet und Erschoepfung.

19. Was moechtest du mehr tun?

  • Output fuer die persoenliche Marke, egal ob Video oder Text.
  • Technische Tiefe — nicht nur Arbeitsanforderungen abarbeiten, sondern verstehen, was darunter liegt.
  • Sport.

20. Was moechtest du weniger tun?

  • Sinnlose Angst.
  • Prokrastination.

21. Wie hast du die Feiertage verbracht?

Zuhause mit dem Kind.

22. Warst du dieses Jahr verliebt?

Im gleichen Rhythmus mit meiner Frau wie immer.

23. Gibt es jemanden, den du dieses Jahr nicht mochtest, letztes Jahr aber schon?

Nein.

24. Was war deine Lieblingssendung?

Nichts Bestimmtes.

25. Was war das beste Buch, das du dieses Jahr gelesen hast?

Kein ganzes Buch durchgelesen. Die Zeit ist zu fragmentiert.

26. Was war deine groesste musikalische Entdeckung?

Keine.

27. Was war dein Lieblingsfilm?

Keiner, der besonders haengen geblieben waere.

28. Was war dein Lieblingsessen?

Keine Ahnung. Dieses Jahr war Essen immer Zeitdruck.

29. Was wolltest du und hast es bekommen?

Full-Remote-Arbeit.

30. Was wolltest du, hast es aber nicht bekommen?

Eine Auslandsreise. Letztes Jahr Japan, dieses Jahr nirgendwo hin.

31. Was hast du an deinem Geburtstag gemacht?

Einfach mit der Familie essen gegangen.

32. Welche eine Sache haette dein Jahr noch besser gemacht?

Wenn ich Anfang des Jahres schon einen Remote-Job gefunden haette, haette ich mir den Umzug nach Taipei und wieder zurueck sparen koennen.

33. Wie wuerdest du deinen Modestil dieses Jahr beschreiben?

Wie letztes Jahr: bequem und simpel.

34. Was hat dich bei Verstand gehalten?

Die Freunde, die ich beim HexSchool-Tutorenkurs kennengelernt habe, und die guten Frontend-Kollegen. In einer Firma ohne klare Strukturen ist die gegenseitige Unterstuetzung unter Kollegen umso wichtiger.

35. Welchen Prominenten / oeffentliche Persoenlichkeit bewunderst du am meisten?

Keinen bestimmten.

36. Welches politische Thema hat dich am meisten bewegt?

Keins. Das Interesse an Politik war dieses Jahr auf dem Tiefpunkt.

37. An wen denkst du am meisten?

Meine Frau und meinen Sohn.

38. Wer war der beste neue Freund, den du dieses Jahr kennengelernt hast?

Die Frontend-Kollegen und die Leute vom HexSchool-Tutorenkurs.

39. Was war die wertvollste Lebenslektion dieses Jahr?

Aehnlich wie letztes Jahr: Viele Dinge sind schwieriger als erwartet, aber wenn man es durchsteht, sieht es im Rueckblick gar nicht so schlimm aus. Im ersten Halbjahr dachte ich, das Pendeln bringt mich um den Verstand. Im zweiten Halbjahr, zurueck im Remote, wurde diese Zeit sogar zu einer ganz ordentlichen Geschichte.

40. Welches Zitat fasst dein Jahr zusammen?

"Erstmal haben, dann verbessern" — im ersten Halbjahr ums Ueberleben kaempfen, im zweiten Halbjahr langsam wieder auf Kurs kommen.